La Romana

Die Entdeckungsgeschichte Amerikas begann im Jahre 1492 in der Dominikanischen Republik. Hier landete Kolumbus auf seiner ersten Reise. Einen faszinierenden Eindruck vom Leben des 16. Jahrhunderts in Kolumbus Mutterland vermittelt das Künstlerdorf Altos de Chavón. Diese andalusische Siedlung aus jener Zeit wurde inmitten atemberaubender Landschaft originalgetreu nachgebaut.

Wer Land und Leute in unserem Hafen La Romana kennen lernen möchte, bekommt in einer Zigarrenfabrik auch gleich Einblick in die Herstellung der berühmten dominikanischen Zigarren. Einen noch tiefer gehenden Blick in das Leben der Insulaner vermitteln die Cuevas de las Maravillas – Höhlen, die schon vor der Zeit der spanischen Eroberer von den Taino-Indianern bewohnt wurden.

Hafen La Romana

Bei Ihrem Karibik-Urlaub ist so gut wie alles möglich, auch eine Reise durch Zeit und Raum – zu einer Mittelmeersiedlung des 16. Jahrhunderts. Schauen Sie sich im Künstlerdorf Altos de Chavón um! Das Amphitheater könnte von den Griechen oder Römern stammen. Es gleicht den antiken Vorbildern zum Verwechseln. Das Dorf inklusive Kirche wurde ebenfalls originalgetreu nachgebaut. Den Künstlern, die dort leben und arbeiten, dürfen Sie gern über die Schulter schauen. Dass die Anlage auf einem Felsplateau hoch über dem Chavón-Fluss erst vor gut 35 Jahren erbaut wurde, wird Ihre Begeisterung kaum schmälern. Sie würde eher Südstaaten-Romantik reizen? Bei einer Fahrt mit dem Mississippidampfer auf dem Río Chavón ist sie garantiert. Den Karibik-Klassiker – Puderzuckerstrand unter Palmen – bieten wir Ihnen selbstverständlich auch.

La Romana war jahrhundertelang nichts weiter als ein kleines Dörfchen, das erst durch den Zuckerboom aus dem Dornröschenschlaf geweckt wurde. Der Ort wuchs zu einer Stadt mit Hafen heran. Die Straßen verlaufen alle schnurgerade wie auf einem Schachbrett, die Häuser sind bunt bemalt. Ein charmanter Ort, allerdings ohne viele Sehenswürdigkeiten. Dafür hat’s das Hinterland aber in sich. Also, der Liegestuhl muss warten. Ein bisschen Kolumbus steckt doch in jedem von uns…

Nicht weit von hier ist das Künstlerdorf Altos de Chavón zu finden. Oder sollte man „künstliches Dorf“ sagen? Denn auf einer immergrünen Anhöhe wurde vor etwa 30 Jahren aus Korallenkalkstein eine mediterrane Siedlung aus dem 16. Jahrhundert naturgetreu nachgebaut. So eine Art bewohntes Museumsdorf. Mittelpunkt des Dorfes, von dem Sie einen atemberaubenden Ausblick auf den Fluss Chavón genießen können, der sich tief unten im Tal durch das dichte Grün des Dschungels schlängelt, ist die Kirche. Das Künstlerdorf ist Stein gewordener Traum von Charles Bluhdorn, dem ehemaligen Präsidenten der amerikanischen Zuckerfirma „Gulf and Western“, der in den 1970er Jahren diese detailgetreue Kopie eines mediterranen Dorfes in Auftrag gab. Das große Amphitheater mit 5.000 Plätzen ist eines der renommiertesten Kulturzentren des Landes. In den Läden und Werkstätten arbeiten Künstler und Kunsthandwerker, die ihre Werke zum Verkauf anbieten. Herrliche Uferlandschaften gleiten vorbei, wenn Sie den Chavón bei der Bootstour auf einem nachgebauten Mississippi-Dampfer erleben. Schon für den Filmklassiker „Apocalypse now“ unter der Regie von Francis Ford Coppola diente der Fluss als Kulisse. Und die üppigen Landschaften am Ufer nutzte Steven Spielberg für das Set von „Jurassic Park“.

Die Badeinsel Isla Catalina ist ein unbewohntes kleines Eiland. Angeregt durch den langen Sandstrand und unberührte Natur können Sie sich dort einen Tag wie Robinson fühlen. Ausspannen können Sie auch auf der Isla Saona – einer von Korallengärten umgebenen Insel, die der südlichen Küste der Dominikanischen Republik vorgelagert ist. Im Schnellboot geht es direkt vom Hafen zur Insel – und zurück. Die Zeit dazwischen können Sie am herrlichen Sandstrand verbringen – mit Faulenzen, Baden oder Schnorcheln. Sommer, Sonne und vor allem Strand genießen Sie auch in einer der schönen Hotelanlagen im ehemaligen Fischerdörfchen Bayahibe. Das Wasser am perfekten Sandstrand ist mit der blauen Flagge für hervorragende Badequalität ausgezeichnet. Können Sie da widerstehen? Bei soviel Wasser drum herum bedienen Sie sich an der Open Bar – trinken soviel Sie mögen, damit auch „innen“ für ausreichend Feuchtigkeit gesorgt ist. Den Grundstoff für den Rum übrigens können Sie in seiner Urform als frisches Zuckerrohr probieren; die Tour mit einem Truck ins Umland von La Romana macht’s möglich. Aber auch wer sich für Kakteen und Orchideen interessiert, ist hier richtig. An der Cactus Nursery befindet sich die größte Sammlung des Landes. Möchten Sie lieber ein ausgefallenes Fortbewegungsmittel nehmen? Dann geht es für Sie mit dem ATV (Spaßmotorrad) und dem Buggy (Spaßauto) abwechselnd durch Täler, Zuckerrohrplantagen und entlang des Flusses Chavón. Nur das Surren der Rollen auf den Stahlseilen hören Sie bei der Canopy-Tour durch die Baumwipfel des Regenwaldes. Schwingen Sie sich wie Tarzan von Plattform zu Plattform – nichts für Angsthasen.

Mal was anderes als Sonne, Wasser oder Regenwald? Dann tauchen Sie doch ab mit uns in die Unterwelt: Ganz in der Nähe von La Romana befinden sich die Cuevas de las Maravillas – eine wunderschöne Höhle mit faszinierender Beleuchtung und beeindruckender Akustik, die schon vor der Zeit der spanischen Eroberer von den Taino-Indianern bewohnt wurden. Und eine handgerollte Zigarre typisch dominikanischer Art, deren Herstellung Sie in einer Zigarrenmanufaktur hautnah erleben, erinnert mit ihrem würzigen Duft noch lange an den Urlaub.

Nur knapp zwei Busstunden von La Romana entfernt, wartet die Hauptstadt Santo Domingo auf Besucher. Drei Millionen Einwohner – Tendenz steigend – machen die quirlige Metropole zur Boomtown der Karibik. Diesem Ruf wird der moderne Teil mit funkelnden Fassaden, breiten Prachtboulevards und schicken Einkaufszentrum mehr als gerecht. Ganz anders dagegen die kompakte Altstadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende Zona Colonial mit prächtigen Palästen, breiten Plätzen und gemütlichen Gassen. Beim historischen Stadtspaziergang steht die Plaza Espana mit dem zweigeschossigen Kolumbuspalast, dem Alcazar de Colon, im Mittelpunkt. Die Kathedrale Santa Maria la Menor, zwischen 1523 und 1540 errichtet, darf sich als das älteste noch bestehende Gotteshaus in der Neuen Welt bezeichnen.

Jetzt soll noch einer sagen, Sie hätten in der „DomRep“ nur am Strand gelegen – es sei denn, Sie haben es so gewollt …

Daten & Fakten

Größe

Die Dominikanische Republik (República Dominicana) liegt auf dem Ostteil der Insel Hispaniola, hat eine Fläche von 48.734 km² und knapp 9,5 Millionen Bewohner. In La Romana leben ca. 190.000 Menschen.

Klima

Das tropische Klima hat übers Jahr kaum Temperaturunterschiede, sie liegen bei 23 bis 28 °C. Zwischen April und November regnet es häufiger, sonst ist es niederschlagsarm.

Politik

Seit 1966 Präsidialdemokratie mit einem Zweikammerparlament. Die ehemalige spanische Kolonie ist seit 1863 unabhängig.

Sprache

Spanisch, in den großen Touristenzentren wird auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Währung

Der Dominikanische Peso (RD $) unterteilt sich in 100 Centavos; 100 RD $ entsprechen ca. 1,80 Euro.