Lassen Sie Ihrer Entdeckerfreude freien Lauf! Tauchen Sie ein in den Zauber der weltweit einzigen Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Istanbul schlägt über den Bosporus die Brücke zwischen Asien und Europa und ist im Herzen doch ganz geheimnisvoller Orient. Stolz ragen die schlanken Minarette der Blauen Moschee in den Himmel, von denen das Wahrzeichen der Stadt als einzige Moschee sechs statt der üblichen vier besitzt.

Nicht minder eindrucksvoll thront auf einem Hügel im Zentrum des alten Byzanz die Hagia Sophia mit ihrer kolossalen Kuppel. Im Topkapi Sarayi, dem Palast der türkischen Sultane, können Sie die unschätzbar wertvollen Sammlungen an Kronjuwelen und Waffen des Osmanischen Reichs bewundern.

Hafen Istanbul

Willkommen in der einzigen Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt! Istanbul verbindet europäische und asiatische Kultur ebenso mühelos wie glorreiche Tradition und mitreißende Modernität. Entdecken Sie faszinierende Prachtbauten wie die Hagia Sophia, den Topkapı-Palast sowie die Blaue Moschee und fotografieren Sie das monumentale „Denkmal der Republik“ auf dem Taksim-Platz. Die größte Auswahl an Souvenirs bietet Ihnen der Große Basar – in dem riesigen Labyrinth aus kleinen Lädchen, Cafés und Restaurants finden Sie alles, was das Herz begehrt.

Die Griechen nannten sie Byzanz. Unter Kaiser Konstantin hieß sie Nova Roma, später Konstantinopel. Und zu guter Letzt wurde Istanbul daraus. Willkommen also in der einzigen Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt: Asien und Europa – verbunden durch die gewaltige, 1.620 Meter lange Bosporus-Brücke. Hier herrschten fast 1600 Jahre lang mehr als 120 Kaiser und Sultane. Istanbul diente dem Römischen, Byzantinischen und Türkisch-Osmanischen Reich gleichermaßen als Hauptstadt. Heute ist zwar Ankara die Hauptstadt der Türkei, doch die Millionenstadt am Bosporus ist bedeutende Weltmetropole geblieben.

Tauchen Sie also ein ins märchenhafte Istanbul. Sie heißt Sultan-Ahmet-Moschee, aber die Welt kennt dieses Wahrzeichen als Blaue Moschee und zwar wegen der 20.000 herrlichen blauen Fayencefliesen, die der Architekt Mehmet zur Ausschmückung verwendete. 1616 war der Bau dieser größten Moschee der Stadt vollendet. Als einzige besitzt sie sechs statt vier Minarette. Die Hagia Sophia – offizielle Konkurrentin der Blauen Moschee – zählt zu den größten Kirchenbauten der Welt. Ihre atemberaubende Wirkung erklärt sich aus der genialen Aufteilung des Innenraums. Kaiser Justinian ließ sie im 6. Jahrhundert bauen. Nach der Eroberung Istanbuls durch Sultan Mehmet im Jahr 1453 erhielt sie kurzerhand vier Minarette und wurde so zur Moschee umfunktioniert. Sie thront auf einem Hügel im Zentrum des alten Byzanz und ist seit 1934 ein Museum. Die beeindruckende Kuppel mit einem Durchmesser von 33 Metern und 40 Fenstern befindet sich in luftigen 55 Metern Höhe. Manchmal ist auch der Weg das Ziel: Direkt vom Schiff spazieren Sie über die Galata-Brücke zur Yeni Camii (Neue Moschee). Sie wurde Mitte des 17. Jahrhunderts im selben Stil wie die Blaue Moschee errichtet. Direkt zum Komplex der Moschee gehört der Gewürzbasar. Der Duft, der aus den Kaffeeröstereien, Gewürzhandlungen und Teeläden schwebt, verleiht dem Viertel seine unvergleichliche Atmosphäre. Oberhalb des Goldenen Horns thront die Süleymaniye-Moschee. Sie wurde im Jahre 1557 von dem berühmten türkischen Architekten Sinan fertig gestellt, der sie selber als sein Gesellenstück bezeichnete. Die Moschee mit ihren herrlichen Glasfenstern und den wertvollen Teppichen gilt als die schönste Istanbuls. Faszinierende byzantinische Mosaiken und Fresken finde Sie in der ehemaligen Chora-Kirche. Die Kirche wurde unter den Osmanen im frühen 16. Jahrhundert zur Kariye-Moschee, Mitte des 20. Jahrhunderts restauriert und in ein Museum umgewandelt.

Aber auch unter der Oberfläche hat Istanbul Einmaliges zu bieten, nämlich die unter der Bezeichnung „Versunkenes Schloss“ bekannte Yerebatan-Zisterne aus dem 6. Jahrhundert. Der unterirdische byzantinische Wasserspeicher mit seinen 336 korinthischen Säulen (einige geschmückt mit Medusenköpfen) fasst etwa 80.000 Kubikmeter Wasser – plus/minus 007: James Bond verschickte von hier „Liebesgrüße aus Moskau“.

Schon mal zwischen zwei Kontinenten hindurchgeschippert? Beim Bootstrip auf dem Bosporus vom Goldenen Horn aus Richtung Ortaköy ist die Stadt besonders sehenswert: Prächtige Ottoman-Paläste, herrschaftliche osmanische Holzvillen und Festungsanlagen ziehen am europäischen und asiatischen Ufer vorbei. Das gilt insbesondere abends, wenn die glitzernden Lichter der Großstadt für eine unvergessliche Kulisse sorgen. Im beliebten Stadtteil Ortaköy am Fuße der Bosporus-Brücke können Sie durch Boutiquen und Kunsthandwerksläden schlendern, Restaurants und Cafés warten auf Ihren Besuch.

Palast der Paläste der türkischen Sultane ist der Topkapi Sarayi. Auf einer Gesamtfläche von 70 Hektar beherbergt er unschätzbar wertvolle Sammlungen an Porzellan, Handschriften, Portraits, Gewändern, Kronjuwelen und Waffen des Osmanischen Reichs. Der Bau dieser ausgedehnten Palastanlage, in der zeitweise 5.000 Menschen lebten, wurde von Mehmet II. im Jahre 1465 beschlossen. In drei Jahrhunderten wurden scheinbar planlos Pavillons, Küchen, Bäder, Werkstätten, Moscheen und Bibliotheken aneinandergereiht und sind heute der Inbegriff des Orients.

Wie in einer Welt aus 1001 Nacht fühlt sich der Besucher auch beim Besuch des direkt am Bosporus gelegenen Beylerbeyi-Palastes im asiatischen Teil Istanbuls. Die Sommerresidenz der Sultansfamilie verbindet im Inneren geschickt östliche und westliche Baustile. Am prächtigsten sind jedoch die traumhaften Terrassengärten. „Höhepunkt“ auf dieser Bosporus-Seite aber ist der 267 Meter hohe Camlica-Hügel, von dem Sie einen unvergleichlichen Blick auf die Millionen-Metropole genießen. Ganz und gar von oben bietet sich ein Blick aus dem Helikopter an. Genießen Sie den großartigen Bosporus und die schönsten Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive.

Ins pure orientalische Handelsleben tauchen Sie im Großen Basar: 20.000 m2 Fläche, mehr als 4.500 Geschäfte, 17 Eingangstore, 90 Gassen – und Arbeitsplatz für 20.000 Menschen. Zu kaufen gibt es in dem 1461 erstmals eröffneten Gassenlabyrinth von A wie Antiquitäten bis Z wie Zimt einfach alles. Wenn Sie die glitzernden Auslagen in den Juweliergeschäften sehen, vergessen Sie nicht: Handeln gehört zum guten Ton! Sie können sich die verlockenden Angebote ja vorher noch mal bei einem türkischen Tee durch den Kopf gehen lassen.

Istanbul bei Nacht ist für Tee allein allerdings viel zu schade. In einem der bekannten Nachtlokale stimmt typisch türkische Musik auf einen unvergesslichen Abend ein. Bauchtanz zum Abendessen, Gesang und Wein. Lassen Sie sich ruhig ein bisschen von dem mitreißenden Rhythmus anstecken …

Daten & Fakten

Größe

Die Landesfläche der Türkei (97 % auf asiatischem Boden) beträgt ca. 814.578 km², mit ca. 71,5 Millionen Einwohnern. Istanbul mit ca. 16 Mio. Einwohnern liegt an der tiefsten Stelle des 26 km langen und bis zu 1,5 km breiten Bosporus.

Klima

Mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern relativ trocken von Mai bis September. Die durchschnittlichen Temperaturen in Istanbul liegen bei 22 °C im Juni, 23 °C im August und 12 °C im November.

Politik

Die Türkei ist eine parlamentarische Republik, die mit der EU assoziiert und der Zollunion angehört.

Sprache

Staatssprache ist Türkisch, außerdem werden Kurdisch (mittlerweile als Umgangssprache gestattet) sowie Arabisch und weitere Minderheiten-Dialekte gesprochen

Währung

1 Türkische Lira (TL) unterteilt sich in 100 Kurus, 1 TL entspricht ca. 0,40 Euro.

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