Civitavecchia

Wie heißt es so schön – alle Wege führen nach Rom. Das gilt auch für die Stadt Civitavecchia, die den Bau ihres Hafens übrigens den Römern verdankt. Rom war in der Antike die Hauptstadt eines Reiches, das einst den ganzen Mittelmeerraum umfasste und sich von Ägypten bis nach Großbritannien ausdehnte.

Wenn Ihr Weg Sie besonders bequem in Italiens aufregende Hauptstadt führen soll, empfehlen wir Ihnen den Roma-Express. Dieser luxuriöse Zug bringt Sie direkt vom Hafen ins Herz der Stadt. Kapitol, Kolosseum, Forum Romanum – Sie sind mittendrin in der atemberaubenden Geschichte Roms.

Hafen Rom / Civitavecchia

Hier heißt die wichtigste Vokabel „arrivederci“. Schließlich ist Rom mit seinen Kirchen und Monumenten so schön, dass man es unbedingt wiedersehen will. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Trevi-Brunnens. Wenden Sie ihm den Rücken zu und werfen Sie mit der linken Hand eine Münze über die rechte Schulter ins Becken. Dann, so der Volksglaube, werden Sie auf jeden Fall in die Ewige Stadt zurückkehren. Falls Sie Single sind, können Sie auch zwei Münzen werfen – und sich daraufhin in einen Römer oder eine Römerin verlieben.

Rom ist die cremige Gelassenheit eines Cappuccinos, gemischt mit der hektischen Drehzahl eines Vespa-Motors. Rom zeigt schamlos große Gefühle vor allen Leuten und gestikuliert mit beiden Händen. Rom ist edle Mode und lässige Lebensart. Rom stolpert bei jedem Schritt über tausendjährige Geschichte, quittiert den daran nagenden Zahn der Zeit aber nur mit einem Schulterzucken. Rom ist Weltmetropole mit Herz. Rom ist die ewige Stadt. Rom ist Rom. Und alle Wege führen dorthin. Auch von Civitavecchia …

Eine besonders angenehme Art zu reisen, erleben Sie im Roma-Express. Dieser luxuriöse Zug bringt Sie bequem in Italiens aufregende Hauptstadt. Wer Rom und den Vatikan zum ersten Mal besucht, erinnert sich augenblicklich an die vielen Filme, die hier gedreht wurden. Man fühlt sich merkwürdig vertraut mit den antiken Bauwerken, obwohl man die Architektur der alten Römer erstmals „hautnah“ erlebt. Das Wahrzeichen Roms, das Kolosseum, präsentiert sich während der Vorbeifahrt als ein solches Déjà-vu-Erlebnis. Im Inneren des Monumentalbaus ist man sprachlos, in welchen Dimensionen sich die „Vergnügungen“ vor 2000 Jahren abspielten. Die Busfahrt durch das Zentrum der ewigen Stadt mutet tatsächlich wie eine Zeitreise an – vorbei an den imposanten Zeugen des einstigen römischen Machtzentrums, wie dem Titus-Bogen, dem Circus Maximus, dem Forum Romanum und dem Kapitol. Die Epochen vermischen sich bei der Weiterfahrt über die Prachtstraßen, so als habe jemand eine neue Jahreszahl als Ziel eingetippt: Piazza Venezia mit dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II. Dieses 1911 eingeweihte Einigungsdenkmal im Stil des Klassizismus überragt in seinen gewaltigen Dimensionen sogar den Kapitolshügel. Im Volksmund wird der Monumentalbau „Schreibmaschine“ genannt.

Den Puls dieses Herzens der westlichen Zivilisation spüren Sie am besten bei einem Spaziergang durch die quirligen Straßen und Gassen. Einfach eintauchen in den Strom der Fußgänger, die immer hektisch erscheinen, es aber nie eilig haben, und die für ein Schwätzchen oder den obligatorischen Espresso gerne eine Pause einlegen. Schon treffen wir den nächsten „Bekannten“: den Trevi-Brunnen, ein wahres Meisterstück des Barocks. Der berühmteste Brunnen Roms wartet aufs überzählige Kleingeld, das traditionell mit einem Wunsch gepaart im Becken zu Füßen der Skulpturen und Naturfelsen versenkt wird. Der beste Ausguck, um das Rom von heute an sich vorbei defilieren zu lassen, ist die Spanische Treppe. Es braucht nicht viel mehr, als auf den Stufen zu sitzen – Rom zu Füßen.

Fürs Design haben die Italiener bekanntlich ein besonderes Gespür – schon seit den Römern, wie es scheint. Da bildet das Pantheon keine Ausnahme: Dem ehemaligen Tempel wurde die Genialität der geometrischen Form in den Stein gemeißelt. Das Bauwerk mit dem biblischen Alter von 2000 Jahren gilt als das besterhaltene Heiligtum aus der Römischen Antike. Seit dem Mittelalter ist Rom das Zentrum der katholischen Welt. In der ehrwürdigen Basilika San Clemente erfahren Sie Historie in „Schichten“: 13 Meter unter Straßenniveau sind Räume einer kaiserzeitlichen Wohnanlage von Papst Clemens (88–97 n. Chr.) erhalten, darüber befindet sich die Unterkirche mit interessanten Fresken und schließlich die ab 1108 erbaute jetzige Oberkirche. Doch wenn Sie den Blick auf die gewaltige Kuppel des Petersdoms werfen, wird Ihnen mit einem Mal klar, warum dieses Bauwerk selbst von Nicht-Katholiken mit Bewunderung verehrt wird. In fast zwei Jahrhunderten schufen so bedeutende Baumeister wie Bramante, Raffael und Michelangelo ein erhabenes Gotteshaus exakt an der Stelle, wo St. Peter gekreuzigt und begraben wurde. Im Inneren entdeckt der von ehrfürchtiger Sprachlosigkeit erfasste Besucher Kunstwerke, die eine Periode von 2000 Jahren abdecken. In einer Seitenkapelle befindet sich die weltberühmte und anrührende Skulpturengruppe „Pieta“ von Michelangelo. Die vom gleichen Meister in vier Jahren geschaffenen Fresken der nahen Sixtinischen Kapelle haben so manche Papstwahl erlebt. Und die Vatikanischen Museen innerhalb des gerade einmal zwei Quadratkilometer kleinen Vatikanstaats zeigen einige der aufregendsten Kunstschätze dieser Erde. Seit dem Mittelalter ist der Vatikan durch Gänge und eine Fluchtmauer mit der Engelsburg verbunden. Dieser ursprünglich als Mausoleum im Jahre 135 n. Chr. von Kaiser Hadrian angelegte Bau hatte im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Funktionen zu erfüllen: von päpstlicher Schatzkammer und Archiv über Papstresidenz und Fluchtburg bis hin zu Gefängnis und Hinrichtungsstätte. Heute haben Sie nichts zu befürchten, außer einem atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt.
Sie können Kultur und Geschichte aber auch links liegen lassen und faulenzen: Ein exklusiver Privatstrand in der Nähe von Civitavecchia bietet alle Annehmlichkeiten, die sich Sonnenanbeter so wünschen.

„La dolce vita” erleben Sie in dem charmanten mittelalterlichen Städtchen Tuscania und beim Verkosten der hausgemachten Spezialitäten und Weine eines Gutes im malerischen Tal Valle del Marta. Ins Mittelalter versetzt fühlen Sie sich vielleicht auch in Capalbio, einem Dorf in der Maremma, dessen Schloss von starken Wehrmauern umgeben ist. Kleine Treppen und enge Gassen, kombiniert mit liebevoll restaurierten Häusern, machen den Charme dieses verträumten Ortes aus. Jagd und gutes Essen gehören für die Einwohner zusammen, deshalb bietet sich hier auch die Gelegenheit zu einem besonderen hausgemachten Genuss: Wildschwein-Schinken, dazu können Würste, Käse und Wein probiert werden. Fantastischer ist da nur noch die Welt der Niki de Saint Phalle auf einem 10 Kilometer entfernten kleinen Hügel. Die französische Künstlerin erweckte in ihrem Giardino dei Tarocchi Tarot-Spielkarten zum Leben. In einigen der überlebensgroßen und bunt bemalten Skulpturen kann sogar gewohnt werden.

Daten & Fakten

Größe

Rom, die Hauptstadt von Italien und Latium, hat eine Fläche von 1.300 km². Die Stadt liegt am Ufer des Tiber in der Campagna di Roma. Rom hat ca. 2,7 Millionen Einwohner, Civitavecchia ist der nächste Seehafen.

Klima

Gemäßigtes Mittelmeerklima mit Durchschnittstemperaturen um 30 °C im Juli und August, im Frühjahr um die 15 °C, im Herbst noch 20 °C. Kältester Monat ist der Januar mit etwa 10 °C. Niederschläge fallen von Oktober bis Dezember.

Politik

Italien ist seit 1946 eine Republik; Staatsoberhaupt ist der Präsident. Das Land unterteilt sich in 20 Regionen, die wiederum aus Provinzen, Städten und Kommunen bestehen.

Sprache

Italienisch

Währung

Zahlungsmittel ist der Euro.

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