Von der betriebsamen Stadt Catania aus eröffnet sich Ihnen eine Fülle faszinierender Ausflugsziele. Das erste ist die barocke Schönheit Catania selbst, deren eindrucksvollen Dom Sie sich ansehen sollten. Auch Taormina, die Perle Italiens, lockt mit einzigartigen Bauwerken.

Das Teatro Greco, ein griechischrömisches Amphitheater aus dem 16. Jahrhundert, gilt als schönstes Freilufttheater der Welt. Von den Rängen genießen Sie einen herrlichen Blick auf den Ätna – den alles überragenden Höhepunkt Siziliens. Wer den Ätna aus nächster Nähe erleben möchte, kann den Ehrfurcht gebietenden Vulkan im Allradjeep erobern und sich in eine Grotte aus erstarrter Lava vorwagen.

Hafen Catania

Catania gibt nicht auf! Die Provinzhauptstadt liegt nahe dem Ätna, dem größten und aktivsten Vulkan Europas. Der gut 3.323 Meter hohe Feuerberg auf der Insel Sizilien besteht aus rund 200 einzelnen Kratern und ist bis heute nicht zur Ruhe gekommen. Seine Lavaströme haben die Stadt mehrfach unter sich begraben, die resoluten Einwohner haben ihr Catania aber immer wieder aufgebaut. Und so wundert es nicht, dass das Wappentier der Stadt, der schwarze Elefant, vor dem barocken Dom aus erkalteter Lava besteht. Barock geht es im Stadtkern weiter. Denn nach dem verheerenden Vulkanausbruch von 1669 wurden viele Bauwerke, von den Wohnhäusern bis zur Kathedrale, im römischen Barock wieder aufgebaut. Baumeister Giovanni Battista Vaccarini hat mit Catania sein Meisterstück abgeliefert.

Er gehört zu den höchsten Feuerspuckern der Welt: 3.343 Meter! Und denkt noch lange nicht an Rente. Der Ätna-Ausbruch von 1971 zerstörte das Observatorium und einen Teil der Seilbahn an der Südseite seines Kegels; im Juni und Juli 2001 hielten starke Eruptionen die Bewohner in Atem. Und schon im Winter 2002/03 floss wieder Lava an den Flanken des Berges entlang. Siziliens Vulkan Ätna besteht aus rund 200 einzelnen Kratern, vier davon sind recht aktiv und befinden sich direkt auf dem Eruptionskegel, die restlichen verteilen sich auf die rissigen Seitenwände. Der Umfang des von Dezember bis Mai mit Schnee bedeckten Berges beträgt gut 200 Kilometer. Mit der Provinzhauptstadt Catania verbindet ihn eine echte Hassliebe. Die Bewohner nennen ihn ehrfurchtsvoll „La Montagna“ (der Berg). Sogar Johann Wolfgang Goethe zollte dem riesigen, rauchenden Feuerberg auf seiner Sizilienreise 1787 Respekt: „Die Atmosphäre mildert und lässt ihn weiter und zahmer erscheinen, als er in Wirklichkeit ist.“ Nach Lavaströmen und Erdbeben mehrmals neu aufgebaut, hat die Stadt Catania niemals klein beigegeben. Auch nicht 1669, als der Berg vier Monate lang seine glühenden Fluten zischend ins Meer schickte. Eine Prozession mit dem Schleier der Heiligen Agathe half angeblich, den Strom abzulenken. Es wundert da kaum, dass auch das Wappentier der Stadt, der schwarze Elefant vor dem barocken Dom, aus erkalteter Lava besteht. Die Geschichte des Elefantenbrunnens ist ebenfalls eng mit dem Feuerberg verbunden. Catanias Bauherr Vaccarini fand nach dem Ätna-Ausbruch im 17. Jahrhundert in dem Schutt einen Elefanten und einen Obelisken: Er fügte beides zusammen und sorgte so für einen beliebten Treffpunkt auf dem wunderschönen barocken Domplatz. Die betriebsame Stadt Catania am Fuß des Ätna bietet besonders auf dem Markt unterhalb des Doms sizilianisches Leben pur. Der Bummel durch die quirligen Straßen führt an weiteren Barockbauten vorbei, allesamt Zeugen des Neuaufbaus nach dem Vulkanausbruch von 1669, der 20.000 Einwohner das Leben kostete. Das Baumaterial war übrigens Lavagestein aus der Umgebung. Der Berg nimmt’s, der Berg gibt’s! Am Domplatz ist auch das Rathaus der Stadt zu finden. Mediterranes Treiben herrscht auf Europas schönstem Fischmarkt, wo die fangfrische Ware von kritischen Hausfrauen begutachtet wird.

Zu den landschaftlichen Reizen in der Nähe gehört die Zyklopenküste; die zahllosen Felsbrocken in der Brandung wurden angeblich von verspielten Riesen ins Meer gekegelt. Auf einem Klippenausläufer steht die aus schwarzer Lava – was sonst – gebaute Normannenburg Aci Castello. Das Bauwerk aus dem Jahr 1076 verschmilzt förmlich mit den darunter liegenden Felsen. Perfekte Tarnung!

Auf zur „Perle Italiens“: Taormina hat sich vom Winterziel der Gutbetuchten im letzten Jahrhundert zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Die herrliche Lage auf einem 200 Meter hohen Felsvorsprung mit Traumblick aufs Ionische Meer und den Ätna hatte die seefahrenden Griechen bereits vier Jahrhunderte vor Christus fasziniert. Römer, Byzantiner, Mauren und Normannen herrschten hier. Die Altstadt mit der Stadtmauer, den Stadttoren und den vielen engen Gassen lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Vorbei am Palazzo Corvaja aus dem 16. Jahrhundert gelangen Sie zum Teatro Greco, ein griechisch-römisches Amphitheater, in dem heute noch Aufführungen stattfinden. Von den Rängen schweift Ihr Blick an der Bühne vorbei zum allgegenwärtigen Feuerberg.

Einzigartige Altertümer finden Sie auch im Parco Archeologico in Syrakus. Nicht einmal drei Jahrhunderte dauerte die Glanzzeit in der Antike, doch in dieser Zeit war sie eine der größten und reichsten Metropolen des Mittelmeers. Bewundern Sie heute noch den gewaltigen Altar und die Steinbrüche mit dem legendären „Ohr des Dionysios“. Im griechischen Theater wurde die alte Schauspieltradition wieder aufgenommen – Tragödien in lauer Sommernacht, fast so wie vor 2500 Jahren. Wenn Sie erst einmal die moderne und geschäftige Stadt hinter sich gelassen haben, werden Sie im uralten Stadtkern auf der Insel Ortygia belohnt mit engen Gässchen, schmucken Palästen und Kirchen, großzügigen Piazzas und viel Barock.

Freunde des leiblichen Wohls halten sich eher an die italienischen Spezialitäten und den Vino … Besuchen Sie ein privates Landgut, auf dem Zitrusfrüchte, Oliven, Wein und vor allem die für Süditalien typischen Maulbeeren angebaut werden. Eine Kostprobe ist da schon fast obligatorisch!

Der Höhepunkt jeder Kreuzfahrt nach Sizilien ist sicherlich die Fahrt auf den Vulkan Ätna. Etna stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „ich brenne“ – sehr passend! Zunächst führt die Straße noch durch herrliche Täler mit Zitronen- und Orangenbäumen sowie Weinbergen. Plötzlich ändert sich die Landschaft, in den bizarren Lava-Formationen sind nur hier und da noch einige Ätna-Kiefern und Pistazien auszumachen. Eine Serpentinenstraße steigt bis zum Silvestri-Krater in 1.950 Metern Höhe hinauf. Genießen Sie beim Spaziergang den Panoramablick auf den Golf von Catania.

Der Berg ruft! Und Sie werden was zu erzählen haben …

Daten & Fakten

Größe

Sizilien ist die größte Insel des Mittelmeers und durch die Straße von Messina vom italienischen Festland getrennt. Der 3.343 Meter hohe Ätna ist der höchste aktive Vulkan Europas. Catania hat 300.000 Einwohner, die auf einer Fläche von 180 km² leben.

Klima

Der Sommer geht von Mitte Mai bis Oktober, teilweise wird es über 40 °C heiß. Der lang ersehnte Regen fällt im milden Winter, der um die 13 °C hat.

Politik

Der Sommer geht von Mitte Mai bis Oktober, teilweise wird es über 40 °C heiß. Der lang ersehnte Regen fällt im milden Winter, der um die 13 °C hat.

Sprache

Italienisch

Währung

Euro

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