Bonaire

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Auf Bonaire begegnet Ihnen die Natur in ihrer ganzen Ursprünglichkeit. Ob mit oder ohne Taucherbrille, Sie werden die vielfältige Flora und Fauna in den schönsten Farben sehen. Bonaires Nationaltiere, die rosaroten Flamingos, bevölkern die Salzseen auf der Südhälfte der Insel.

Aber auch zahlreiche andere Vögel wie Sittiche, Kolibris, Strandvögel oder die Gelbflügelamazone, eine seltene Papageienart, sind auf Bonaire wunderschön zu beobachten. Papageien gibt es hier übrigens auch unter Wasser: die schillernden Papageienfische, die mit ihrem „Schnabel“ am liebsten an den Korallen knabbern. Sie müssen sich nur noch entscheiden, ob Sie mit einer traditionellen Dschunke, einem modernen Segelboot oder im Tauchboot in See stechen.

Hafen Bonaire

Das B der niederländischen ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao steht für unglaubliche Artenvielfalt über und unter Wasser. Die pinkfarbenen Flamingos – Wappenvogel der ursprünglichen Antilleninsel – bevölkern mit einer riesigen Kolonie den Salzwasserbinnensee Gotomeer. Papageien oder Kolibris, Pelikane, Reiher oder Tölpel – suchen Sie sich aus, nach welcher der rund 180 heimischen Vogelarten Sie Ausschau halten wollen. Noch bunter geht es allerdings am Saumriff rund um die Insel zu. Die märchenhaft schöne Korallenlandschaft, bevölkert von exotisch schillernden Fischen, ist ein Paradies für Taucher. Sie können aber auch vom Segeltrimaran mit begehbarem Glaskiel einen Blick in die Wunderwelt werfen. Die Schildkröten und Delfine draußen werden nicht weniger staunen als Sie drinnen. Und das Beste: Sie brauchen keine Spezialkamera, um die schönsten Unterwasserfotos zu machen!

Kralendijk/Bonaire
– An Land Flamingos, im Wasser Korallen –

Bonaire ist die mittlere der drei „ABC-Inseln“, und viele halten sie für die ursprünglichste der Niederländischen Antillen. Die Landschaft ist wild und herb, aber die Insel begeistert spätestens auf den zweiten Blick – dem unter Wasser. Das türkisfarbene Meer ist glasklar und umspült eines der schönsten Korallenriffe der Welt. Vor rund 30 Jahren wurde die Unterwasserwelt zum Naturschutzgebiet erklärt. Der Name Bonaire stammt von den Arawak, den indianischen Ureinwohnern: „Bojnaj“ bedeutete „niedriges Land“. 1636 kamen die Niederländer auf die Insel, weil sich im Süden hochwertiges Salz aus dem Meer gewinnen ließ. Das Wasser verduftete durch Verdunstung. Übrig blieb das Salz. Klingt einfach, war aber Knochenarbeit. Noch heute sind an den alten Salzgärten die schlichten Steinhäuser zu sehen, in denen damals die Sklaven lebten. Wie Bonaires „Weißes Gold“ heute geerntet wird, erfahren Sie bei einer Jeeptour zu den Salinen. Spannend wird dann der Vergleich mit den historischen Salzbecken, in denen die Salzgewinnung in der Vergangenheit nachgestellt wird. Vorher schlagen die Herzen der kleinen Urlauber höher beim Besuch im Eselpark, Füttern ausdrücklich erwünscht!

Die gemütliche Hauptstadt Kralendijk mit ihrem Zentrum an der Plaza Reina Wilhelmina ist vom holländischen Stil des 19. Jahrhunderts geprägt. Gemauert aus heimischem Naturstein, verputzt und in den schönsten Farben gestrichen. Mit dem dreirädrigen Elektro-Tuk-Tuk lässt sie sich auf originelle Art und Weise erkunden. Bei der Rückfahrt entlang der Strandpromenade genießen Sie entspannte Ausblicke auf AIDA.

Bonaires abwechslungsreiches Farbenspiel erleben Sie eindrucksvoll bei der Rundfahrt über die Insel. Den besten Blick auf Kralendijk sowie die vorgelagerte Insel Klein Bonaire haben Sie vom 123 Meter hohen Aussichtspunkt Seru Largo. Am Aussichtspunkt Thousand Steps an der Nordwestküste liegt Ihnen das unverschämte Blau der Karibik zu Füßen. Rincon, älteste Siedlung auf den Niederländischen Antillen, geht zurück auf das 16. Jahrhundert, als die Spanier Schafe, Ziegen, Esel, Kühe, Schweine und Pferde zu Zuchtzwecken aus Europa mitbrachten. Ein Rundgang durch das malerische Dorf mit Kirche, Museum und einer Kaktuslikör-Brennerei lohnt sich. Der Likör aus der stachligen Pflanze heißt übrigens Caduschi. Ein Erlebnis ist auch der Besuch des Mangazina di Rei, einst Provianthaus, heute kulturelles Zentrum. Hier wird das Insel-Brauchtum gepflegt und Besuchern nahe gebracht.

Karibik einmal ganz anders: Schmetterling-Fans können sich mit viel Geduld auf Kamera-Pirsch begeben. Im Schmetterlingsgarten sind seltene Exemplare aus Mittel- und Südamerika zu bestaunen. Bonaire ist auch die Heimat der seltenen Gelbschulter-Papageien, die sich am Devil’s Mouth eingenistet haben. Sie haben zudem gute Chancen, unterwegs Flamingos, Fischreiher und andere Küstenvögel zu sichten. Also immer die Kamera bereithalten! Die größte Flamingo-Kolonie der Karibik lebt rund um das Gotomeer, einem natürlichen Salzwasserbinnensee. Die rosafarbenen Vögel sind Bonaires Wahrzeichen und leider recht scheu. Wer sie am flachen Ufer beobachtet, wird aber nie mehr behaupten: „Auf einem Bein kann man nicht stehen“. Die Vielfalt der Insel offenbart sich auch bei einer flotten ATV-Tour oder der Fahrt mit dem Jeep: Leuchtturm, Höhle und Salzfelder – alles an einem halben Tag. Ein anderes 4×4-Abenteuer führt Sie abseits ausgetretener Pfade auf die Spuren der Arawak. Am Hügel Subi Rincon fasziniert nicht nur die Aussicht sondern auch der Blick in eine Höhle, die schon den Ureinwohnern Schutz bot. Bei Boca Onima gibt es weitere Spuren der Indianer: rötlich-braune Höhlenmalereien, gezeichnet mit Farben aus dem Saft des Dyewood-Baumes. Motorradfans werden aufhorchen – diesen satten Sound kennen Sie doch? Auf Bonaire können Sie mit einer echten Harley Davidson auf Tour gehen: Entdecken Sie die Nord- und Ostküste und lassen Sie sich den karibischen Wind um die Nase wehen.

Wenn Sie zu den besten Schnorchelrevieren aufbrechen möchten, gehen sie am besten an Bord eines Segelboots. Im kleinen Kreis auf großer Yacht oder per Katamaran ins Vergnügen. Oder Sie lassen sich auf karibisch-lässige Art vom Wind treiben und genießen die Sonne an Deck. Etwa an Bord einer siamesischen Dschunke. Sie gleitet unter Segeln zur unbewohnten Insel Klein Bonaire, wo Sie sich am weißen Sandstrand aalen können und Schnorcheln und Schwimmen für die nötige Erfrischung sorgen. Das Wassertaxi Kantika di Amor ist das richtige Boot für alle, die den Sprung ins Wasser kaum erwarten können. Es nimmt direkten Kurs auf die Strände von Klein Bonaire. Rund 30 Minuten später können Sie ihren persönlichen Bereich im weißen Sand abstecken. Wer es sportlicher mag, nimmt das Glasbodenkajak, um auf die Nachbarinsel zu „hüpfen“. Ein Glasbodenboot erlaubt spektakuläre Blicke in die Unterwasserwelt am Riff ganz ohne Anstrengung. Ein großes Beobachtungsfenster sorgt dafür, dass Sie garantiert trocken bleiben. Im Mangrovenschutzgebiet rund um die Lac Bay können Sie auf vielfältige Art auf Entdeckungstour gehen: per Muskelkraft im Kajak, umweltfreundlich im elektrisch angetriebenen Boot oder im Motorschlauboot. Aber natürlich können Sie Bonaire auch ganz einfach nur genießen. Am Lac Cai oder Sorobon Beach heißt es Entspannung pur: Sonnen, Schwimmen und Wassersport.

Karibisches Flair am Strand, herbe Landschaften im Inselinneren und Spuren der Ureinwohner: Bonaire verzaubert aus jedem Blickwinkel.

Daten & Fakten

Größe

Bonaire ist mit 288 km² die zweitgrößte Insel der Niederländischen Antillen und Teil der ABC-Inseln, zu denen auch Aruba und Curaçao gehören. Die flache und felsige Insel hat ca. 15.000 Einwohner.

Klima

Die Durchschnittstemperaturen liegen ganzjährig bei 25 bis 29 °C mit angenehm kühlenden Passatwinden. Vereinzelte Schauer gibt es von Oktober bis Dezember.

Politik

Bonaire ist eine konstitutionelle parlamentarisch-demokratische Monarchie. Staatsoberhaupt ist die niederländische Königin, vertreten durch einen Generalgouverneur.

Sprache

Amtssprache ist Niederländisch. Umgangssprachen sind Papiamento und Englisch.

Währung

Zahlungsmittel ist der US-Dollar, er unterteilt sich in 100 Cents. 1 Dollar entspricht ca. 0,80 Euro.