Bergen

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Bergen, das Tor zu den Fjorden Norwegens, liegt eingebettet zwischen sieben Bergen am inneren Byfjord. Schon die Kaufleute der Hanse, die von hier aus Handel trieben, kamen an dieser liebenswerten Stadt nicht vorbei – auch AIDA läuft Bergen auf jeder Nordlandroute an. Die Bergenser sind weltoffen und teilen gerne Ihre Liebe zu Ihrer Stadt mit Ihnen, denn Sie sind stolz auf Ihre Stadt und deren Traditionen.

Bergen ist das Tor zu den wunderschönen Fjorden, auch einer der Gründe, warum dort einer der größten Kreuzfahrthäfen auf Sie wartet. Doch die Stadt hat noch weitaus mehr zu bieten: Eines der ältesten Symphonieorchester der Welt spielt dort, das erste Norwegische Theater hat hier seinen Sitz und jährlich finden in Bergen Internationale Festspiele statt. Daneben gibt es noch zahlreiche Museen und andere kulturelle Einrichtungen, die ihre Existenz den Kaufleuten von damals verdanken.

Spätestens auf dem Fischmarkt, den Sie unbedingt besuchen sollten, werden Sie die Stadt ins Herz schließen.

Hafen Bergen

Ein idyllisches Bild: Traditionelle Speicherhäuser in warmen Rot-, Gelb- und Ockertönen säumen die Wasserfront in Bergens historischem Hanseviertel Bryggen. Sie dienten den Kaufleuten als Warenlager, vor allem für Stockfisch von den Lofoten. Religiöser Lebensmittelpunkt zur Hansezeit war die Marienkirche, deren prachtvolle Innenausstattung Sie sehen sollten. Wer ein größeres Interesse an Mode, Design und Souvenirs hat, bummelt am besten durch die Galerien der Stadt oder durch die Altstadtgassen mit ihren kleinen Boutiquen.

Bergen ist heute immer noch hanseatischer als man denkt. Nach der Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1070 durch Bischof Olav Kyrre wurde Bergen bereits 1217 von König Håkon IV. zum Regierungssitz Norwegens erklärt. Aber schon Anfang des 13. Jahrhunderts kam die erste wirtschaftliche Flaute. Innerhalb kürzester Zeit befand sich Bergen in einer bitteren Hungersnot. Doch zum Glück ließ sich die Hansestadt Lübeck nicht lange bitten. Sämtlicher von der Hanse gefangener Fisch wurde fortan nach Bergen gebracht und hier gesalzen und getrocknet. Danach wurde er mit den dickbauchigen Koggen der Hanse ins Ausland gebracht. Im Gegenzug erhielt Bergen Getreide, Waffen, Tuch und Salz. Die Stadt im Norden entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit neben London, Brügge und Nowgorod zu einem der wichtigsten Umschlagsplätze des Kaufmannsbundes. Ein gelungener „Deal“ für alle Beteiligten also? Eigentlich schon, wenn nicht den Bergener Bürgern das einnehmende Wesen der Hanseaten zu schaffen gemacht hätte. Bereits um 1400 hatten die Deutschen über 300 Handelshäuser in ihren Besitz gebracht. Die Norweger reagierten schließlich und kauften der Hanse bis 1766 jedes einzelne Gebäude ab. Geblieben aber sind die historischen Zeugnisse dieser einst glorreichen Verbindung mit dem norddeutschen Städtebund …

Und wo könnten Sie diese besser sehen als in dem von der UNESCO unter Schutz gestellten Ortsteil Bryggen, früher auch „Tyskebryggen“ (deutscher Anleger) genannt. Die spitzgiebeligen Handelshäuser waren zum Be- und Entladen der Schiffe direkt ans Hafenbecken gebaut worden. Heute befinden sich in den hohen und schmalen Gebäuden Boutiquen, Antiquitäten- und Souvenirgeschäfte sowie Restaurants. Auf dem nahe gelegenen Fischmarkt gibt es neben Blumen und Obst vor allem die Fischdelikatessen des Landes zu kaufen. Probieren geht über Fotografieren! Die im 12. Jahrhundert im romanisch-gotischen Stil errichtete Marienkirche (Mariakirken) ist das älteste Steingebäude Bergens. Die überladene Barock-Kanzel von 1676 und der aus dem 15. Jahrhundert stammende Flügelaltar zeugen vom einstigen Reichtum der Hanse. Gleich nebenan befinden sich die Gildenhallen (Schøtstuene) des Kaufmannsbundes, in denen nicht nur gemeinsam gegessen, sondern auch Gericht gehalten wurde. Den wohl besten Einblick in das tägliche Leben von einst gewinnen Sie im Hanseatischen Museum, das sich in einem der gut erhaltenen Holzhäuser befindet. Hier sind Einrichtungsgegenstände, Hausgeräte, Ausrüstung, Waffen und vieles mehr ausgestellt.

Die 1150 erbaute Fantoft-Stabkirche stammt ursprünglich aus Fortun in Sogn og Fjordane. 1884 kaufte ein reicher Bergener die Kirche, zerlegte die Konstruktion, die übrigens nicht ein Nagel zusammen hielt, und baute sie bei Fjøsanger wieder auf. 1992 fiel die Kirche einem Brandanschlag zum Opfer, wurde aber rekonstruiert. Wenn Sie sich intensiver mit der historischen Architektur der Stadt beschäftigen möchten, sollten Sie sich das Freilichtmuseum Alt Bergen anschauen. Die aus der gesamten Stadt zusammen getragenen Holzbauten sind hier zu Ensembles zusammengestellt worden, durch die idyllische Gassen führen.

Die faszinierende Naturlandschaft Westnorwegens erleben Sie am besten auf der Fahrt zum Hardangerfjord. Zunächst geht es entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bergen in Richtung des nahen Vorgebirges. Unterwegs kommen Sie an den Ruinen des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Lyseklosters vorbei. Schließlich wird von der Fährstation Hatvik aus der Samnangerfjord überquert. Bei der Weiterfahrt entlang des 179 Kilometer langen Ufers des Hardangerfjords fällt Ihr Blick auf eine ausgesprochen liebliche Landschaft mit Obstgärten, Almen und kleinen Dörfern. Wenn dann noch Norwegens drittgrößter Gletscher Folgefonn seine Kuppe zeigt, ist keine Kamera mehr zu halten. Der idyllisch gelegene Ort Norheimsund lädt zur Mittagsrast und zum Spaziergang ein, bevor Sie am mächtigen Wasserfall Steindalsfossen wieder die pure Natur gefangen nimmt. Die zunehmende Höhe verrät bereits, dass Sie auf dem Weg zum Ski-Eldorado Kvamskogen sind. Hier stehen den Bergener Brettl-Fans 1.800 Hütten zur Verfügung. Über die Passhöhe von Gullbotn erreichen Sie schließlich den Sørfjord mit traumhafter Aussicht auf die Insel Osterøy. Entspannung und eine Menge schöner Ausblicke verspricht eine Bootsfahrt durch die vorgelagerte Inselwelt bis hin zum Lysefjord.

Eine Alternative für Aktive ist die Wanderung auf einer der sieben Erhebungen rund um Bergen. Die Talstation der Fløy-Bahn befindet sich nur wenige Minuten vom Hafen, mit ihr sind Sie ruckzuck auf dem 300 Meter hohen Berg Fløyen. Nachdem Sie die Aussicht auf die Stadt, die Inselwelt und das Meer ausgiebig genossen haben, geht es zu Fuß auf gepflegten Waldpfaden bergab. Tief einatmen, bitte!

Wenn Sie sich einen kurzen, aber intensiven „Über-Blick“ vom Hardangerfjord, dem König der Fjorde, verschaffen möchten, sind Sie an Bord eines Wasserflugzeugs mit Sicherheit bestens aufgehoben. Beim Rundflug liegen Ihnen nicht nur die Stadt Bergen und die vorgelagerten Inseln und Schären zu Füßen, auch der imposante Folgefonn-Gletscher scheint plötzlich zum Greifen nah. Nach dem Flug haben Sie übrigens noch genügend Zeit, sich Bergen in Ruhe vom Boden aus anzuschauen …

Daten & Fakten

Größe

Norwegen hat eine Gesamtfläche von 323.895 km2. Das Land ist 1.753 km lang, misst aber an der breitesten Stelle nur 400 km. Norwegen ist das am dünnsten besiedelte Land Europas, die Bevölkerungszahl beträgt 4,35 Millionen. Bergen, die ehemalige Hauptstadt Norwegens, ist heute zweitgrößte Stadt des Landes mit 240.000 Einwohnern.

Klima

Das Klima ist gemäßigter als die nördliche Lage eigentlich vermuten lässt. Der Nordatlantikstrom hält das Eis von der Küste fern und sorgt im Winter für höhere Temperaturen. Die südwestlichen Winde bringen viel Feuchtigkeit aus dem Ozean. Bergen an der Westküste hat eine Durchschnittstemperatur von 1,7 °C im Januar und 16,1 °C im Juli.

Politik

Konstitutionelle Monarchie mit direkter männlicher Erbfolge. Laut Verfassung liegt die Legislative beim Parlament, das alle vier Jahre gewählt wird.

Sprache

Norwegisch

Währung

1 Norwegische Krone (Nkr) unterteilt sich in 100 Öre, 100 Nkr entsprechen ca. 13 Euro.

 

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