Bari

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Die Hauptstadt Apuliens erwartet Sie. Man könnte aber auch sagen: Die Hauptstadt der mediterranen Küche empfängt Sie. Schließlich kommt ein Großteil des Hartweizens, der für italienische Pasta verwendet wird, von hier. Ob Penne, Tagliatelle oder Spaghetti: Von Ihrer Gabel kennen Sie Apulien ganz bestimmt. Auch das regionale Olivenöl ist ausgezeichnet – und Sie sollten es nicht nur probieren, sondern sich auch anschauen, woher es kommt. Die endlosen Olivenhaine mit ihren knorrigen, teils uralten Bäumen sind einfach zauberhaft – wie übrigens die ganze Gegend. Freuen Sie sich auf eine atemberaubend schöne Natur!

Hafen Bari

Das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Als Bari, die heutige Hauptstadt der Region Apulien, im 11. Jahrhundert ihre Bedeutung als Handelsstadt zu verlieren drohte, organisierten die Stadtväter einen gewagten Diebeszug. Mit Billigung des Klerus’ gaben sie kurzerhand den Raub der Gebeine des Heiligen Nikolaus aus dem byzantinischen Myra in Auftrag. Als 62 italienische Seefahrer am 9. Mai 1087 erfolgreich von ihrer „Mission“ zurückgekehrten, ging die Rechnung prompt auf. Die süditalienische Stadt hatte ihre Attraktion, und fortan machten Ritter und Pilger Halt in Bari, bevor sie zu den Kreuzzügen in das Heilige Land weiterreisten.

Heute besteht das Zentrum aus zwei Teilen: der stimmungsvollen Altstadt mit verwinkelten Gassen und einer Neustadt mit eleganten Geschäftsvierteln, prachtvollen Straßen und feinen Boutiquen. Die eindrucksvolle Kathedrale mit ihren drei Portalen aus dem 11. Jahrhundert besitzt eine monumentale Rosette, die wegen der dargestellten Ungeheuer und fantastischen Tiere besonders originell ist. Die für die Gebeine von St. Nikolaus gebaute, zauberhafte Basilika San Nicola zeigt ebenfalls den romanischen Stil mit der klassischen dreischiffigen Struktur. In der Nähe liegt ein schwäbisches Stauferkastell. Wie so viele Burgen in Apulien wurde es unter Kaiser Friedrich II. (dem Schwaben) gebaut. Das Treiben in Bari können Sie am besten auf den Plätzen Ferrarese und Mercantile beobachten oder bei einem Spaziergang auf der eleganten Uferpromenade im modernen Teil der Stadt.

Die berühmtesten Bauten Apuliens sind die Trulli, typische runde Steinhäuser aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Sie wirken mit ihren konisch zulaufenden Schieferdächern wie etwas zu groß geratene Zwergenbehausungen. Etwa 5.000 dieser eigentümlichen Rundbauten, bei denen sogar die Dachziegel aus Kalkstein sind, findet man im gesamten Valle d'Itria. Um die 1.000 stehen allein im historischen Zentrum von Alberobello. Deshalb bezeichnet sich das kleine Städtchen auch als „Capitale dei Trulli“, Hauptstadt des Trulli-Landes. Mittlerweile hat die UNESCO diese nur hier zu findenden Bauten unter Schutz gestellt.

Ebenfalls zum Weltkulturerbe zählen die Sassi von Matera, atemberaubend ineinander verschachtelte Höhlenwohnungen an den Felshängen einer Schlucht mitten in der Stadt. Seit der Steinzeit haben die Menschen hier ihre Behausungen in den weichen Stein geschlagen, und so gelten die Sassi als eine der ältesten Siedlungen der Menschheit. In der typisch eingerichteten Felsenwohnung Casa Grotta bekommen Sie eine Vorstellung davon, wie Mensch und Tier in dieser Höhlenstadt gelebt haben. Falls Ihnen das altertümliche Gewirr von Gassen, Grotten, Plätzen und Felsenkirchen in Matera bekannt vorkommt, kann das durchaus sein: Filmemacher Mel Gibson hat hier seinen kontrovers diskutierten Film „Die Passion Christi“ gedreht.

Das bekannteste Bauwerk und Wahrzeichen der Region, Castel del Monte, steht im Herzen der Terra di Bari. Das achteckige Schloss thront weithin sichtbar auf einer Anhöhe. Mit dem eigenwilligen und majestätischen Bauwerk hat sich um 1240 der Staufer-Kaiser Friedrich II. ein Denkmal gesetzt, das als „Krönung aller staufisch-süditalienischen Bauwerke“ bezeichnet wird. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie die preisgekrönte Ölmühle Galantino, auf deren Landgut Olivenöle von Weltruf hergestellt werden. Aber bilden Sie sich bei einer Verkostung und einem Buffet mit lokalen Spezialitäten doch Ihr eigenes Urteil.

Olivenbäume, so weit das Auge reicht … Auch die Ebene unterhalb von Ostuni in der Provinz Brindisi wird hauptsächlich für die Olivengewinnung genutzt. Die „Weiße Stadt am Meer“ ist vor allem wegen ihrer engen, krummen Altstadtgässchen und einer alles überragenden Kathedrale sehenswert. Cisternino, das Lieblingsstädtchen aller Feinschmecker, ist ebenfalls verwinkelt gebaut und mit zahlreichen malerischen Außentreppen ein Augenschmaus. Eine Besichtigung der Ölmühle Il Frantoio wäre nicht komplett ohne Kostprobe der außergewöhnlichen extraverginen Öle. Das Spitzenprodukt trägt übrigens den Namen „La Lacrima“ – die Träne.

Lecce ist die größte Stadt auf dem italienischen Stiefelabsatz. Weil aus der Pietra Leccese, dem hellen, cremefarbigen Tuffstein, eine unglaubliche Fülle an Meisterwerken barocker Baukunst entstanden ist, wird die Stadt auch gern als „Florenz des Südens“ bezeichnet. Ein besonderes Meisterwerk ist die wunderbar verschnörkelte Fassade der Basilica di Santa Croce mit ihrer grandiosen Harmonie aus Säulen, Wappen, Rosetten und Figuren. Nebenan fällt Ihr Blick auf den Palazzo del Governo, ein früheres Celestinerkloster. Zu weiteren herausragenden Sehenswürdigkeiten Lecces zählen die elegante Piazza Duomo, der schönste Platz Süditaliens und das römische Amphitheater, das 20.000 Besuchern Platz bietet.

Trani, die zauberhafte Stadt von Nicola dem Pilger, lockt neben dem Hafen mit einem historischen Zentrum voller herrlicher Kirchen und Adelspaläste. Das imposante Stauferkastell am Ufer war möglichen Angreifern eine deutliche Warnung. Der Weg durch die engen Gassen der Altstadt führt Sie zur eindrucksvollen Kathedrale San Nicolo Pellegrino, die oft als die „Königin der Küstenkathedralen“ bezeichnet wird. Das 1099 begonnene Bauwerk erhebt sich hoch über dem Meer und dominiert das alte Zentrum der Stadt.

Daten & Fakten

Größe

Die italienische Region Apulien mit der Hauptstadt Bari (ca. 320.000 Einwohner) liegt tief im Süden an der Adriatischen Küste. Die lang gezogene Region besteht aus dem Sporn (Gargano-Gebirge) und dem Absatz (Halbinsel Salento) des Stiefels.

Klima

Trockenes, mediterranes Klima mit Sommertemperaturen um die 28 °C. Gelegentlich fällt Niederschlag.

Politik

Die Italienische Republik ist eine parlamentarische Demokratie und Mitglied der EU.

Sprache

Italienisch

Währung

Zahlungsmittel ist der Euro.