Bar Harbor

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Die Hafenstadt Bar Harbor wurde 1796 unter dem Namen Eden auf Mount Desert Island gegründet, was angesichts der grandiosen Natur in ihrer Umgebung nur gerecht war. Angetan von der einzigartig schroffen Schönheit der Insel vor Neuenglands Küste gründeten die Rockefellers, Astors, Fords und Vanderbilts hier Anfang des 20. Jahrhunderts eine Sommerkolonie. Heute zählt ein Großteil des Eilands zum Acadia Nationalpark.

Dessen Hauptattraktion, eine gut 30 km lange Rundstrecke, bietet fantastische Aussichten auf Felsen, Kliffe und Seen. Vom fast 500 m hohen Mount Cadillac im Herzen des Nationalparks genießen Sie einen herrlichen Blick über die Küstenlandschaft und die Wälder von Maine.

Hafen Bar Harbor

Die Bostoner High Society des 19. Jahrhunderts hatte offenbar einen leichten Hang zum Understatement. Sonst hätte sie ihre eleganten Villen wohl kaum als „Cottages“ („kleine Landhäuser“) bezeichnet. Warum die Rockefellers, Astors und Fords ausgerechnet Mount Desert Island als Feriendomizil auswählten, ist nicht schwer zu erraten: Der Acadia-Nationalpark mit seiner zerklüfteten Felsküste, den vielen Inseln, Bergen und Seen bot schon damals atemberaubende Urlaubsperspektiven. Auch kulinarisch kann man es sich in dem Lobsterparadies ausgesprochen gut gehen lassen. Genießen Sie Ihren Aufenthalt wie die Reichen und Schönen der Upperclass: mit herrlicher Aussicht, köstlichen Schalentieren und leckerem Blaubeerkuchen zum Nachtisch.

Tummelplatz der Reichen und Schönen, das war einst Mount Desert Island ganz im Norden der US-amerikanischen Ostküste. Die Bostoner High Society hatte um 1850 das 14.000 Hektar große Eiland für sich entdeckt und zu ihrer Sommerresidenz erkoren. Die feinen Damen und Herren logierten in rund 200 extravaganten Villen. Rockefellers, Astors und Fords gingen dort ein und aus, und eine Party übertrumpfte die andere. So stieg der Hauptort Bar Harbor vom kleinen Fischerhafen zu einem der exklusivsten Ferienorte der Welt auf. Bis schließlich der große Börsenkrach 1928 dem Ganzen ein Ende setzte und wieder Ruhe einkehrte – geblieben ist der faszinierende Acadia-Nationalpark, Neuenglands einziger Nationalpark. Ein verheerendes Feuer im Jahr 1947 hat zwar die meisten der etwas irreführend als „Cottages“ (Hütten) bezeichneten Villen vernichtet, doch am Küstenpfad entlang der Frenchman Bay sind einige der eleganten Unterkünfte erhalten geblieben. Ein besonderes Relikt aus diesen goldenen Zeiten ist Turrets Mansion, traumhaftes Beispiel des großzügigen Lebensgefühls der damaligen Oberschicht. Eher traurig ist hingegen die Geschichte der Villa High Seas Estate. Ein wohlhabender Gentleman ließ sie für seine Gemahlin errichten. Diese setzte jedoch nie einen Fuß in ihr Heim, sie kam bei der Titanic-Katastrophe ums Leben. Auch in Bar Harbors Zentrum gibt es noch einige schöne Villen im viktorianischen Stil.

Zum extravaganten Lebensstil der Ferien-Insulaner gehörten neben prunkvollen Villen auch opulente Feste mit gutem Essen. Wie gut, dass der Hummer hier quasi sein Zuhause hat und der Bundesstaat Maine als Lobster-Paradies gilt. Heute müssen Sie nicht mehr zur gut betuchten Gesellschaft gehören, um in den Genuss des edlen Schalentiers zu kommen. Auch dem verführerischen Nachtisch aus hausgemachtem Blaubeerkuchen konnte bisher kaum jemand widerstehen. Wenn Sie mehr über die Hummer-Industrie auf Desert Island wissen möchten, dann besuchen sie das Lobster Oceanarium und Museum. Hier erfahren Sie alles über das rote Scherentier. Auch Wale haben ihr Zuhause vor Bar Harbors Küste und vielleicht erspähen Sie während der Bootsfahrt einen Giganten der Meere. Herrliche Aussichten auf die Uferszenerie sind dabei garantiert.

Hauptattraktion der Mount Desert Island ist der Acadia-Nationalpark, der mit großer Unterstützung der einstigen Sommergäste eingerichtet werden konnte. Viele stifteten ihr Land, insbesondere John D. Rockefeller lag der Park am Herzen. Er stellte 4.400 Hektar seines Besitzes zur Verfügung. Dabei sind es nicht die ganz großen Sensationen, sondern die kleinen, stillen Naturerlebnisse, die den Nationalpark so anziehend machen: ein kontrastreiches Fleckchen Erde mit kleinen Inseln, Wäldern und Bergen. So zum Beispiel der Cadillac Mountain, dessen rund 466 Meter Sie bei einer Wanderung erklimmen können und damit auf dem höchsten Berg an der nordostamerikanischen Atlantikküste stehen. Hier geht sprichwörtlich die Sonne auf, denn tagtäglich erreichen auf seiner Spitze die ersten Sonnenstrahlen US-amerikanischen Boden. Vom Gipfel aus haben Sie einen fantastischen Blick auf Porcupine Island und die Frenchman Bay. Eindrucksvoll spiegelt sich in der Landschaft wieder, wie sich Gletscher vor Jahrmillionen ihre Schneisen ins Land gruben.

Die Park Loup Road gehört zum historischen Straßensystem der Insel und windet sich mehr als 40 Kilometer um den Park herum. Entlang der Südostküste öffnen sich immer wieder herrliche Aussichten auf die charakteristisch zerklüftete, von der Brandung umtoste Felsküste. Eine außergewöhnliche Art den Park zu erkunden, und dabei gleichzeitig noch in die Vergangenheit zu reisen, ist eine rustikale Kutschfahrt auf den Carriage Roads – garantiert autofrei. Die Rockefellers ließen diese idyllischen Nebenstraßen zwischen 1913 und 1940 aus per Hand gebrochenem Schotter bauen. Heute sind sie bei Radfahrern und Wanderern gleichermaßen beliebt. Und was könnte schöner sein, als sich von Pferdestärken durch die herrliche Landschaft ziehen zu lassen. Natürlich hat auch eine gemütliche Wanderung auf dem Ocean Trail zwischen Bergszenerie und zerklüfteter Küste ihren besonderen Reiz, zumal das Netz der Wanderwege dank Mr. Rockefeller hervorragend ist – ein Eldorado für Naturfreunde. Wenn Sie sich für die Geschichte der Urbevölkerung interessieren, dann ist das Abbe-Museum genau das Richtige. Hier erfahren Sie alles über die Wabnaki, die „Menschen der Morgendämmerung“, wie die Ureinwohner der Region sich selbst nannten.

Der Cadillac Mountain zeigt sich auch vom Wasser von seiner schönsten Seite: mit Muskelkraft im Kajak entlang der Küste oder an Bord eines Viermasters die herrliche Aussicht auf dieselbe einfach nur genießen. Entscheiden müssen Sie … dann wäre da auch noch eine Bootstour zu den Cranberry Islands, auf der Sie jede Menge über das Land- und Seeleben erfahren. Auf Little Cranberry Island lohnt ein Besuch im Historischen Museum von Islesford. Schiffsmodelle, Handwerkszeug und Fotografien geben Auskunft über das Leben auf der Insel während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – einer Insel, die als Naturparadies mindestens genauso viel zu bieten hat, wie als Feriendomizil.

Daten & Fakten

Größe

Bar Harbor ist ein kleines Hafenstädtchen an der amerikanischen Ostküste und gehört zum Bundesstaat Maine. Rund 5.200 Einwohner leben auf einer Fläche von etwa 183 km².

Klima

Im Bundessaat Maine herrscht kontinentales Klima mit Durchschnittstemperaturen von bis zu minus 10 °C im Winter und bis zu 25 °C im Sommer.

Politik

In den USA gilt als Staatsform eine Präsidiale Bundesrepublik.

Sprache

Englisch

Währung

Zahlungsmittel ist der US-Dollar, er unterteilt sich in 100 Cent. 1 Dollar entspricht ca. 0,80 Euro.