Schon die alten Griechen waren von der außergewöhnlichen Helligkeit des Ortes beeindruckt und nannten ihn „weiße Zitadelle“, Akra Leuke. Unter den Römern wurde daraus „Lucentum“, die Stadt des Lichts, die von den Mauren kurzerhand in „Al Lucamt“ umbenannt wurde.

Von der Sonne gesegnet und von den Menschen kunstvoll geschmückt, präsentiert sich Ihnen Alicante in voller Schönheit. Schon die berühmte Explanada de España, eine 600 m lange Promenade aus 6,6 Millionen bunten Marmorkacheln, wird Sie begeistern. Dazu gibt es eindrucksvolle Kirchen und Burgen, eine Altstadt mit romantischen Plätzen und wundervolle Palmenparks. Noch grüner geht es in Elche zu.

Hafen Alicante

Die Provinzhauptstadt der Costa Blanca zieht Sonnenanbeter magisch an – kein Wunder bei den herrlichen Stränden! Aber auch Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das Top-Highlight Alicantes ist die Burg Castillo de Santa Bárbara: Auf dem Gipfel des Berges Benacantil thront sie majestätisch über der Stadt. Bereits die Mauren erkannten die strategisch günstige Lage und begannen mit dem Bau der Festung, die im Lauf der Zeit zu einer der größten Anlagen Europas heranwuchs. Ein Spazierweg von der Altstadt hinauf zur Burg führt durch den modern gestalteten Parque de la Ereta. Sie können aber auch den Fahrstuhl im Inneren des Berges als Abkürzung nehmen. Dann fi nden Sie vielleicht noch Zeit, im nahe gelegenen Ort Elche das Weltkulturerbe El Palmeral de Elche zu bestaunen – die größte Palmenoase Europas wurde bereits in maurischer Zeit kultiviert.

Von wegen nur weiß, die Costa Blanca hat viele Farbtupfer zu bieten. Der Berühmteste liegt in Alicante und wird täglich mit Füßen getreten. Das „wahrscheinlich längste Mosaik der Welt“ – der Marmorboden der Explanada de España – ist fast 500 Meter lang und besteht aus 6,6 Millionen Einzelteilen. Alle genau 4 x 4 Zentimeter groß und nur durch ihre Farbe zu unterscheiden: Alicante-Rot, Elfenbein und Marquina-Schwarz. Die „Stadt des Lichts“ (Ciudad de la Luz) besitzt viele wunderschöne Bauwerke und Denkmäler, vor den Toren traumhafte Strände sowie eine unerschöpfliche Anzahl an Parks und Plätzen. Keine Frage, Alicante zählt zu den bunten Städten am spanischen Mittelmeer.

Die ersten Siedlungen wurden an den Hängen des Bergs Benacantil angelegt, auf dem sich heute die Festung Santa Barbara 200 Meter über dem Meer erhebt. Die Mauern sind steinerne Zeugen einer bewegten Geschichte – und die Aussicht ist geradezu traumhaft! In der Innenstadt fasziniert die Kirche Santa Maria aus dem 16. Jahrhundert, deren barocker Hochaltar im Kontrast zum sonst gotischen Interieur steht. In der Kathedrale San Nicolás de Bari finden Sie eine beeindruckende Kapelle, die als eines der besten Architekturbeispiele des Hochbarock in Spanien gilt. Beachten Sie auch den aufwendig gestalteten Kreuzgang. An der Rückseite des Rathauses führen Straßen hinauf zu beschaulichen Plätzen mit weiß gekalkten Häusern. Einen markanten Eindruck hinterlassen die Palmenreihen auf der Explanada de España, deren Geschäfte zu den besten am Ort zählen.

Atemberaubend ist die Landschaft auf dem Weg nach Guadalest. Die Ortschaft selbst erhebt sich auf einem riesigen steilen Felsen, der wie mit dem Meißel aus Stein gehauen scheint. Seine Wände fallen abrupt in das gleichnamige Tal ab, in dem ein smaragdgrüner See leuchtet. Die engen, steilen Straßen innerhalb des Ortes werden von maurisch und mittelalterlich anmutenden Häusern gesäumt, die sich eng an die Felsen schmiegen. Um das Dorf herum verläuft das Bollwerk der Burg wie eine Verlängerung des weißen Felsens, auf dem sie sich erhebt. Eine Kostprobe des hiesigen Weins macht den Besuch erst richtig rund …

Köstliche Tropfen können Sie auch in einer Bodega in der Nähe von Novelda probieren. Hier gibt es auch gleich den Rundgang mit informativen Details zur Weinherstellung und Geschichte der Kellerei dazu. In Novelda wird Ihnen das Heiligtum St. Maria Magdalena irgendwie bekannt vorkommen – das deutlich von Antoni Gaudi inspirierte Design der erst 1946 fertiggestellten Kirche erinnert sehr deutlich an die Sagrada Familia in Barcelona.

Grüner geht's nicht. Die Stadtlandschaft in Elche ist einzigartig: Ein großer Teil des Palmenhains, der größte in Europa mit Hunderttausenden Bäumen, ist in die historische Altstadt integriert. Zahlreiche Gärten wurden in öffentliche Parks und Grünanlagen umgewandelt. Der Beliebteste heißt Huerto del Cura (Priestergarten). Hier können Sie die berühmte achtstämmige Imperialpalme bewundern. Den Namen „Kaiserpalme“ erhielt sie zu Ehren der österreichischen Kaiserin „Sissi“. Lohnenswert ist auch der Besuch der Basilika Santa Maria aus dem 16. Jahrhundert.

Ebenfalls der Mutter Maria ist die Kathedrale in Murcia gewidmet. Murcia wurde bereits um 830 n. Chr. von Arabern gegründet und liegt im fruchtbaren Tal des Rio Segura. Der stattliche, gotische Bau wurde Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Die verschwenderisch gestaltete barocke Westfassade erhielt das Gotteshaus aber erst 1748. Besonders beeindruckend sind die Seitenportale, die schönste Seitenkapelle ist ohne Zweifel die Capilla de Junterón. So wie sich Barock und Gotik in der Kathedrale vereinen, ist in der Stadt selbst ein Mix der Kulturen spürbar. Einen Abstecher zum Kloster Santa Clara sollten Sie bei einem Besuch in Murcia auf jeden Fall einplanen.

Doch zurück zur weißen Küste, die in Villajoyosa schokobraun wird, denn „La Vila“ ist berühmt für seine Schokolade. In den kleinen Läden verführen alle möglichen Variationen der bekannten Sorte „Valor“ die Naschkatzen. Die fröhlich bunten Häuser der Altstadt befinden sich direkt an der Küste – und das nicht zufällig. Denn von hier aus konnten die Fischer am besten das Meer beobachten. Den Küstenort Altea mit seinen weiß getünchten Häusern wiederum überblicken Sie am besten vom Kirchplatz aus, dem höchsten Punkt des Ortes. Hier leuchten die blau-weißen Kuppeln der Kirche La Virgen del Consolo in der Sonne. Ungezählte steinerne Stufen führen hinab in eines der schönsten Dörfer an der Costa Blanca, wo am Fuße des Berges das Viertel der Fischer mit der schönen Strandpromenade liegt. Bei einer Wanderung durch die unberührte Natur in den Aitana-Bergen in Höhen bis zu 800 Meter genießen Sie einmalige Ausblicke auf die Bucht von Altea. Und nachklingen lassen können Sie die traumhaften Ansichten im malerischen Dörfchen Finestrat.

Im bekannten Benidorm, einem viel besuchten Badeort, stellen Sie dann beim Sprung ins Meer vielleicht fest, dass an der Costa Blanca wirklich nur die Promenade von Alicante klein kariert ist …

Daten & Fakten

Größe

Die 200 km lange Mittelmeerküste „Costa Blanca“ liegt zwischen Valencia, der drittgrößten Stadt Spaniens, und Alicante (ca. 300.000 Einwohner), der südlichen Provinzstadt.

Klima

Das Klima der Costa Blanca ist typisch mediterran, lange und teilweise sehr heiße Sommer über fast drei Viertel des Jahres, kühl wird es lediglich in den Nächten der Monate Dezember bis Februar, auch die milden Wintermonate erreichen Tagestemperaturen von bis zu 20 °C.

Politik

Das Königreich Spanien ist eine parlamentarische Monarchie und Mitglied der EU.

Sprache

Spanisch

Währung

Zahlungsmittel ist der Euro.

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