Royal Caribbean: Gast stirbt nach Behandlungsfehler – Schadenersatz in Millionenhöhe

Tod eines Passagiers an Bord der Explorer of the Seas – Gericht im Miami verurteilt Royal Caribbean zu über drei Millionen US -Dollar Schadenersatz

Es war sein großer Wunsch, seinen 70. Geburtstag an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu feiern. Doch leider kam es nicht mehr dazu, denn ein Passagier starb an den Folgen eines Behandlungsfehlers an Bord der Explorer of the Seas von Royal Caribbean.

 Auf seiner Alaska Kreuzfahrt wurde der reiselustige Greis mit starken Atembeschwerden in das Bordhospital geführt. Der Arzt an Bord verabreichte dem Mann einige Medikamente und diagnostizierte vor Ort einen septischen Infarkt. 

Nachdem der 69 jährige zurück in seine Kabine geführt wurde brach er nur wenige Minuten später zusammen, erneut musste er von Crewmitgliedern ins Bordhospital gebracht werden – doch auch dort konnte man dem Mann nicht weiter helfen, er musste Not-ausgeschifft werden. Der herbeigeeilte Seenotkreuzer brachte den Passagier in ein Krankenhaus in Juneau. Hier verstarb der Rentner noch vor seinem Geburtstag, vier Tage nach seiner ersten Behandlung im Bordhospital. 

 

Gericht in Miami verurteilt Royal Caribbean

 

Nun wurde der Todesfall vor einem Gericht in Miami verhandelt. Das Gericht belegte die Reederei mit einer Strafe in Höhe von 3,38 Millionen US-Dollar. Das Geld sei als Schadenersatz an die Angehörigen des Verstorbenen gezahlt werden. 

Das Gericht befand den Arzt für schuldig, da er nachweislich einen folgenschweren Behandlunsgfehler verschuldete. Bei korrekter Behandlung des Herzinfarkts, hätte der man seinen 70. Geburtstag wohl noch erleben dürfen. 

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