NCL Holdings legt Ergebnisse für Q4 und Gesamtergebnis 2018 offen

Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. (NYSE: NCLH) (zusammen mit NCL Corporation Ltd. auch „Norwegian Cruise Line Holdings”, „Norwegian” oder das „Unternehmen”) gab heute seine Finanzergebnisse für das am 31. Dezember 2018 zu Ende gegangene vierte Quartal und gesamte Geschäftsjahr 2018 sowie die Prognose für das erste Quartal und das Geschäftsjahr 2019 bekannt.

 

Highlights des Gesamtjahres 2018

 

  • Das Unternehmen erwirtschaftete auf GAAP-Basis einen Nettogewinn von 954,8 Millionen US‑Dollar bzw. einen Gewinn je Aktie von 4,25 US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn betrug 1,1 Milliarden US-Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie 4,92 US-Dollar.
  • Das Unternehmen hat beim bereinigten Gewinn je Aktie die Erwartungen für das Gesamtjahr um 0,07 US-Dollar übertroffen. Der bereinigte Gewinn je Aktie überstieg den Median der ursprünglichen Prognose vom Februar 2018 um 0,37 US-Dollar, trotz einer Belastung in Höhe von 0,07 US-Dollar aufgrund von ungünstigen Treibstoffpreisen.
  • Der Gesamtumsatz stieg um 12,2 % auf 6,1 Milliarden US-Dollar. Der Bruttoertrag stieg um 3,4 %. Der Nettoertrag stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 3,5 % und übertraf die ursprüngliche Prognose des Unternehmens vom Februar 2018 damit um 150 Basispunkte.
  • Die bereinigte EBITDA-Bruttomarge erreichte einen Rekordwert von 31,3 %.
  • Die bereinigte Kapitalrendite (ROIC) stieg von 10,1 % im Vorjahr auf aktuell 11,0 %.
  • Zu Jahresende wurde ein angestrebter Nettoverschuldungsgrad von wenig über dem Faktor drei erreicht.
  • Dreijähriges Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar genehmigt, wesentliche Kapitalrendite für Aktionäre durch opportunistischen Aktienrückkauf in Höhe von etwa 665 Millionen US-Dollar im Rahmen des vorherigen und des laufenden Programms. Ca. 600 Millionen US-Dollar stehen unter der aktuellen Genehmigung zur Verfügung.
  • Erfolgreiche Einführung von Norwegian Bliss, dem ersten Schiff mit speziell auf die Destination Alaska zugeschnittenen Bordeinrichtungen und Annehmlichkeiten.
  • Grundsteinlegung für das neue, moderne Passagierterminal am PortMiami.

 

Highlights des Gesamtjahres 2019

 

  • Unternehmen startet in das neue Jahr mit einem Buchungsstand auf Rekordhöhe und auf einem höheren Preisniveau.
  • Die Prognose für den Nettoertrag auf Basis konstanter Wechselkurse liegt bei 3,0 % bis 4,0 % für das Gesamtjahr beziehungsweise bei 2,5 % für das erste Quartal 2019.
  • Ab Frühjahr 2019 unterstützt die Norwegian Joy ihr erfolgreiches Schwesterschiff Norwegian Bliss in Alaska.
  • Norwegian Encore, das vierte und letzte Schiff der Breakaway-Plus-Klasse, unterstützt ab dem vierten Quartal die Flotte in der Karibik.
  • Das Unternehmen rechnet damit, seine im Rahmen des Investorentags 2018 unter dem Motto „Full Speed Ahead“ vorgestellten Ziele bis 2020 zu erreichen.

„Das Team von Norwegian Cruise Line Holdings verzeichnete 2018 ein absolutes Hoch und konnte erneut branchenführende finanzielle Rekordergebnisse erwirtschaften. Eine starke weltweite Nachfrage nach unserem Markenportfolio, die erfolgreicheEinführung von Norwegian Bliss und die reibungslose Umsetzung unserer Strategien zur Bedarfsschaffung führten zum fünften Mal in Folge zu einer zweistelligen Gewinnsteigerung pro Aktie“, so Frank Del Rio, President und Chief Executive Officer von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „Auf dieser Dynamik aufbauend gingen wir mit dem höchsten Buchungsstand in der Geschichte unseres Unternehmens und Preisen über dem Rekordniveau des Vorjahres in das Jahr 2019. Dank eines guten Starts in die diesjährige Reisesaison, gepaart mit einem moderaten Kapazitätswachstum und den soliden Buchungsständen über alle drei Marken hinweg, sind wir im Hinblick auf Preisentwicklungen im verbleibenden Jahr gut aufgestellt. Dies gilt auch für 2020, wenn Erträge aus dem ersten vollen Geschäftsjahr der Norwegian Encore und aus dem Neuzugang Seven Seas Splendor von Regent Seven Seas zu erwarten sind.“

 

Ergebnisse für das Gesamtjahr 2018

 

Der Nettogewinn auf GAAP-Basis betrug 954,8 Millionen US-Dollar bzw. der Gewinn je Aktie 4,25 US‑Dollar im Vergleich zu 759,9 Millionen US-Dollar bzw. 3,31 US-Dollar im Vorjahr. Das Unternehmen erwirtschaftete einen bereinigten Nettogewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar bzw. einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,92 US-Dollar im Vergleich zu 907,7 Millionen US-Dollar bzw. 3,96 US-Dollar im Vorjahr. Ein starkes Wachstum 2018 mit einer Steigerung des Gewinns je Aktie auf GAAP-Basis um 28,4 % und des bereinigten Gewinns je Aktie um 24,2 % folgt einem Wachstum von 19,1 % bzw. 16,1 % im Jahr 2017, was die zugrundeliegende Ertragskraft des Unternehmens weiter unterstreicht.

Der Gesamtumsatz stieg um 12,2 % auf 6,1 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 5,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Diese Steigerung ist vorwiegend auf einen Anstieg der Kapazitätstage um 8,5 % durch die Lieferung der Norwegian Bliss im April 2018 und der Norwegian Joy im April 2017 sowie auf ein starkes organisches Preiswachstum quer durch alle Kernmärkte zurückzuführen. Der Bruttoertrag stieg um 3,4 %. Der Nettoertrag stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 3,5 % bzw. auf Berichtsbasis um 3,7 %.

Die Kosten des Kreuzfahrtbetriebs erhöhten sich 2018 hauptsächlich durch den Anstieg der Kapazitätstage um 10,2 % im Vergleich zu 2017. Die Bruttokreuzfahrtkosten je Kapazitätstag stiegen um 2,7 %. Die bereinigten Nettokreuzfahrtkosten ohne Berücksichtigung der Treibstoffkosten je Kapazitätstag stiegen um 2,6 % auf Basis konstanter Wechselkurse und um 2,9 % auf Berichtsbasis.

Der Treibstoffpreis pro metrische Tonne stieg unter Berücksichtigung der Absicherungen von 465 US‑Dollar im Jahr 2017 auf 483 US-Dollar. Das Unternehmen wies in diesem Berichtszeitraum Treibstoffkosten in Höhe von 392,7 Millionen US-Dollar aus.

Der Nettozinsaufwand stieg von 267,8 Millionen US-Dollar im Jahr 2017 auf 270,4 Millionen US‑Dollar im Jahr 2018. Der gestiegene Zinsaufwand ist hauptsächlich auf zusätzliche Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit der Lieferung der Norwegian Bliss und der Norwegian Joy im zweiten Quartal 2018 bzw. 2017, auf die Finanzierungskosten für das Projekt Leonardo sowie auf höhere Zinssätze aufgrund von gestiegenen LIBOR-Sätzen zurückzuführen. Der gestiegene Zinsaufwand wurde teilweise durch die vollständige Rückzahlung der 2020 fälligen 4,625%igen Schuldverschreibung im Oktober 2017 und die teilweise Rückzahlung der 2021 fälligen 4,75%igen Schuldverschreibung in Höhe von 135Millionen US‑Dollar im April ausgeglichen. Die diesjährigen Geschäftsergebnisse enthielten eine einmalige Rückzahlung in Höhe von 6,3Millionen US-Dollar für Zuschläge und Abschreibungen von Gebühren im Zusammenhang mit der teilweisen Rückzahlung. 2017 ergaben sich Verluste aus der Tilgung von Schulden und Schuldenmodifikationskosten in Höhe von 23,9Millionen US-Dollar.

Sonstige Nettoerträge (Nettoaufwendungen) waren 2018 Einnahmen von 20,7 Millionen US-Dollar im Vergleich zu Aufwendungen in Höhe von 10,4Millionen US-Dollar im Jahr 2017. Sonstige Einnahmen im Jahr 2018 stehen hauptsächlich in Zusammenhang mit Fremdwährungsgewinnen. Sonstige Aufwendungen im Jahr 2017 stehen hauptsächlich in Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionsverlusten.

 

Ergebnisse des vierten Quartals 2018

 

Der Nettogewinn auf GAAP-Basis betrug 154,6 Millionen US-Dollar bzw. der Gewinn je Aktie 0,70 US Dollar im Vergleich zu 98,8Millionen US-Dollar bzw. 0,43 US-Dollar im Vorjahr. Das Unternehmen erwirtschaftete einen bereinigten Nettogewinn von 188,8 Millionen US-Dollar bzw. einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,85US-Dollar im Vergleich zu 156,8 Millionen US-Dollar bzw. 0,68US-Dollar im Vorjahr.

Der Gesamtumsatz stieg um 10,5% auf 1,4Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 1,2Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Diese Steigerungen sind vorwiegend auf den Flotten-Neuzugang Norwegian Bliss sowie ein starkes organisches Ticketpreiswachstum quer durch alle Kernmärkte und solide Bordeinnahmen zurückzuführen. Der Bruttoertrag stieg um 3,0%. Der Nettoertrag stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 4,7% bzw. auf Berichtsbasis um 4,2%.

Die Gesamtkosten des Kreuzfahrtbetriebs erhöhten sich 2018 hauptsächlich durch den Anstieg der Kapazitätstage um 8,5% im Vergleich zu 2017. Die Bruttokreuzfahrtkosten je Kapazitätstag stiegen um 1,8%. Die bereinigten Nettokreuzfahrtkosten ohne Berücksichtigung der Treibstoffkosten je Kapazitätstag stiegen um 3,6% auf Basis konstanter Wechselkurse und um 3,4% auf Berichtsbasis.

Der Treibstoffpreis pro metrische Tonne stieg unter Berücksichtigung der Absicherungen von 460US‑Dollar im Jahr 2017 auf 496US-Dollar. Das Unternehmen wies in diesem Berichtszeitraum Treibstoffkosten in Höhe von 104,4Millionen US-Dollar aus.

Der Nettozinsaufwand sank von 84,3Millionen US-Dollar im Jahr 2017 auf 68,2Millionen US-Dollar im Jahr 2018. Im Zusammenhang mit der Rückzahlung der vorrangigen Schuldverschreibungen und der Refinanzierung einiger Kreditlinien waren im Nettozinsaufwand 2017 Verluste aus der Tilgung von Schulden und Schuldenmodifikationskosten in Höhe von 23,9Millionen US-Dollar enthalten.

 

Prognose für 2019

 

„2018 begründete einen wichtigen Wendepunkt für das Unternehmen, da wir große Fortschritte bei der Realisierung unserer „Full Speed Ahead“-Ziele für 2020 verzeichnen konnten. Unsere Liquiditätsschöpfung nimmt mit rasanter Geschwindigkeit zu. Wir streben weiterhin die Rückgabe von Kapital an unsere Aktionäre an, wobei wir bereits etwa ein Drittel unserer für drei Jahre anvisierten Kapitalausschüttung vornehmen konnten“, so Mark Kempa, Executive Vice President und Chief Financial Officer von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „Wir blicken zuversichtlich ins Jahr 2019 und darüber hinaus und bauen auf unserem bestehenden soliden Kapazitätswachstum weiter auf, indem wir unser Wachstumsprofil bis 2027 weiter schärfen. Hierzu zählen angekündigte Bestellungen von inzwischen insgesamt elf Schiffen für alle drei unserer preisgekrönten Marken, die es uns ermöglichen werden, unsere Präsenz weltweit zu stärken und unser Produktangebot weiter auszubauen, um auch weiterhin überdurchschnittliche Aktionärsrenditen zu erzielen.“

 

Prognose und Sensitivitätsanalyse für 2019


Neben den Ergebnissen des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2018 gab das Unternehmen auch die Prognosen für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2019 sowie die entsprechenden Daten der Sensitivitätsanalyse bekannt. Das Unternehmen nimmt keine Prognosen auf GAAP-Basis vor, da es nicht mit hinreichender Gewissheit die zukünftige Entwicklung der Wechselkurse oder die zukünftigen Auswirkungen bestimmter Erträge und Aufwendungen voraussagen kann. Diese Posten sind unsicher und hängen von mehreren Faktoren, wie beispielsweise Branchenbedingungen, ab. Sie könnten für die nach GAAP berechneten Unternehmensergebnisse wesentlich sein. Das Unternehmen hat die Unternehmensprognose für 2019 und die unmittelbar vergleichbaren GAAP-Werte nicht abgestimmt, da es ohne unzumutbare Anstrengungen zu schwierig sein würde, eine verlässliche quantitative Abstimmung mit U.S. GAAP vorzunehmen.

 

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