Gerichtsurteil: Kreuzfahrttypische Kabinen sind kein Reisemangel!

Klage abgewiesen – ein Paar hatte gegen die Hurtigruten geklagt, da die Versprechungen des Katalogs aus Sicht des Paares nicht eingehalten wurden

Mit einer Klage gegen die Hurtigruten wollte ein Paar eine Rückerstattung erwirken. In der Anklage heißt es, dass der versprochene malerische Ausblick der Kabine nicht gegeben war. Somit hätte der Veranstalter die versprochenen Leistungen nicht eingehalten. Das Paar buchte sich auf einer Außenkabine Superior ein, hier zahlte das Pärchen nach eigenen Angaben einen Aufpreis in Höhe von 700 Euro im Vergleich zu einer einfachen Außenkabine. In der Kabinenbeschreibung hieß es laut des Paares, dass das große Fenster für private Nordlandmomente sorgen solle. Doch dies sei nicht gegeben gewesen, da vor dem Fenster der Kabine eine rund um Promenade vorbei führt.

Auch die Reling habe den Ausblick des Paares behindert. Zusätzlich habe man wegen der geringen Kabinengröße kaum am Fußende des Bettes sitzen können. Aufgrund dieser Angaben forderte das Paar nun den Aufpreis gegenüber einer gewöhnlich Außenkabine zurück. 

 Das Amtsgericht in Frankfurt sah die Umstände allerdings etwas anders und wies die Klage des Paares gegen die Hurtigruten ab. Laut Gericht liege trotz der Umstände kein Reisemangel vor. Die Reling lasse einen ausreichenden Blick auf das Meer zu und die Katalogangabe des „malerischen Blicks“ sei eine klar erkennbare Werbemaßnahme, die nicht bedeutet, dass ein dauerhafter und freier Blick auf das Meer und die Landschaften gesichert ist. Auch die Promenade vor dem Fenster sei laut Gericht keinerlei Reisemangel. 

Das rechtskräftige Urteil besagt zusammengefasst, dass Kreuzfahrttypische Kabinen eben keinen Reisemangel darstellen. 

 

Quelle: Reisevor9.de

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