Connect wechselt nach Rostock

Connect setzt auf zusätzliches Geschäftsfeld: Neben Personal für Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffe kommen Fährreedereien ins Portfolio · Synergien mit Aus- und Fortbildungszentrum Rostock werden stärker genutzt

Connect, Deutschlands größte Agentur für die Vermittlung von Fach- und Führungskräften für die Kreuzfahrtbranche, wechselt von Bremerhaven nach Rostock. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen nimmt parallel dazu drei Ziele neu ins Visier: Zum einen soll die Ausrichtung der Agentur mittelfristig internationaler und zum anderen die Nähe zum AFZ-Rostock intensiv genutzt werden. Und Bewerber können neben Jobs auf Hochsee- und Flusskreuzfahrtschiffen künftig auch bei den großen Fährreedereien Arbeitsplätze finden.

Daniela Fahr, Gründerin von connect, ist über den Wechsel der Agentur begeistert: „Für mich beginnt wie geplant eine neue Lebensphase. Gleichzeitig weiß ich das Unternehmen in sehr guten Händen.“ Denn die connect career GmbH hat nach dem Ausstieg von Daniela Fahr nicht nur neue Eigentümer, sondern mit dem Standortwechsel nach Rostock den großen Vorteil, dass für viele Bewerber der Weg an Bord ohnehin über das AFZ-Rostock führt: Hier finden die Sicherheitsausbildungen für künftige Crew-Mitglieder statt. So auch die seitens der IMO (International Maritime Organisation) erforderlichen SCTW-Lehrgänge. Die meisten Teilnehmer gehen anschließend mit AIDA Cruises, Phoenix Reisen, MSC Cruises, Costa und Pullmann Cruises auf Fahrt.

„Für Bewerber bleibt alles wie gewohnt“, unterstreicht Anja Kostbade, die connect am neuen Standort in Rostocker Innenstadt leitet und wie einst Daniela Fahr auf Kreuzfahrtschiffen und bei einem Kreuzfahrtveranstalter gearbeitet hat. „Connect ist Deutschlands größte Agentur für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen, wir werden diesen Kurs weiter fortsetzen, sogar ausbauen und unsere Nähe zum Aus- und Fortbildungszentrum Rostock zusätzlich bewusst nutzen“, so Anja Kostbade weiter.

Die Schnittstelle zum AFZ-Rostock macht sich in der Position der Geschäftsführung klar deutlich: Beiden Unternehmen steht Irmhild Düwel vor. „Das AFZ-Rostock bietet neben unterschiedlichen Lehrgängen für Schiffsbesatzungen auch Ausbildungen in den Bereichen Küche, Hotel und Restaurant an. Wir haben viele Jahre lang mit connect unter der Leitung von Daniela Fahr kooperiert und stets die Gemeinsamkeiten gesehen. Ab sofort können wir diese Synergien noch viel effektiver nutzen. Sowohl für die Bewerber als auch für die Reedereien“, so Irmhild Düwel.

Bewerber finden Jobangebote wie bisher unter www.connectjobs.de

Reedereien suchen verstärkt Personal aus Deutschland

Prognosen gehen von 100.000 neuen Arbeitsplätzen an Bord von Kreuzfahrtschiffen in den kommenden drei Jahren aus. Der Kreuzfahrt-Boom sorgt für einen Arbeitsplatz-Boom: Im Kielwasser nimmt die Suche nach neuen Crew-Mitgliedern speziell in Deutschland kräftig an Fahrt auf: Laut Studie des Branchenverbandes CLIA verdreifacht sich das Passagieraufkommen in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf jährlich 6 Millionen Urlauber auf See. Dementsprechend heuern die Reedereien verstärkt Personal aus Deutschland an.

Gesucht wird nicht nur qualifiziertes Fachpersonal für Küche, Bar, Rezeption, Restaurant und den gesamten Hotelbereich, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Shops, Sport- oder Spa-Einrichtungen. Kreuzfahrt-Quereinsteiger sind daher in der Branche gerne gesehen. Denn dank neuer Attraktionen an Bord der Megaliner entstehen verstärkt auch innovative Berufsfelder: So werden beispielsweise vermehrt Mitarbeiter für den Entertainment- und Technikbereich oder auch Fotografen und Kindergärtner angeheuert.

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